Trotz enorm gestiegener Unkosten hat der ZNSFörderkreis auch in diesem Jahr noch einen beachtlichen Gewinn in Höhe von rund 15 000 Euro erwirtschaftet. Das wurde möglich dank zahlreicher großzügiger Sponsoren, aber auch dank eines unermüdlichen Arbeitseinsatzes einiger weniger Aktiver im Verein. Und nun denkt Gründer und Vorsitzender Wolfgang Schapper über einen Rückzug nach.

„Ich suche jemanden mit neuen Ideen, aber bisher habe ich vergeblich gesucht. Selbst wenn einer Interesse bekundet und sich die Sache näher ansieht und ich mich schon freue, gibt er mir einen Korb. Das ist so. Die Leute scheuen die viele Arbeit“, berichtete ein leicht frustrierter 1. Vorsitzender vor den Mitgliedern in der Jahreshauptversammlung des Vereins. Seine Präsidentin Michaela Noll MdB und alle Anwesenden aber wollen von Rückzug nichts hören und wollen ihm auch weiterhin den Rücken stärken. Doch auch Veranstaltungsleiter Jürgen Öxmann ist wegen neuer Aufgaben in seinem Beruf auf Unterstützung angewiesen. Sie findet sich in Wolfgang Christmann, der von der Versammlung zum
stellvertretenden Veranstaltungsleiter gewählt wurde. Und wenn in voraussichtlich absehbarer Zeit jemand gefunden ist, der sich engagiert und fachkundig um die Hompage des Vereins kümmert, sind die aktuellen Probleme aus dem Weg geräumt. Denn über das zurückliegende Jahr (und auch die 24 davor) gab es in der Versammlung nur Positives zu berichten. Die Gesamtsumme, die in den 25 Jahren an Reinerlös für die Behandlung von Kranken zur Verfügung gestellt werden konnte, erreicht die unglaubliche Summe von 650 000 Euro! Das ist ein Grund zum Feiern, und das sollen alle Langenfelder am 28. September machen, wenn der Verein zu einem Open air mit dem „Eifeler Projektorchester“ auf den Marktplatz einlädt. Der Eintritt ist frei, eine Spende von zehn Euro wird gerne gesehen, dafür bieten die rund 90 Musiker aus dem gesamten Einzugsbereich der Eifel einen echten Ohrenschmaus beliebter Melodien aus allen Musikstilen. Eine Jubiläumsveranstaltung wird am 19. Oktober im Romantik-Hotel Gravenberg mit geladenen (zahlenden!) Gästen gefeiert, und ein Woche später gibt es den „Dankeschönabend“ für alle Helfer, die sich das ganze Jahr für den Verein engagieren.

Kassierer Nikolaus Jakobs erstattete nach diesen Neuigkeiten des Vorsitzenden seinen überaus erfreulichen Bericht, den die Kassenprüfer für absolut in Ordnung befanden, so dass einstimmig Entlastung erteilt wurde.
Den Punkt „Sonstiges“ nutzte Präsidentin Michaela Noll, um Wolfgang Schapper ausdrücklich für seinen Einsatz zu danken. Die zurückliegende Zeit sei für ihn alles andere als einfach gewesen, es habe aber gezeigt, dass alle im Verein zusammen hielten.

 

Quelle: Wochenanzeiger 18.08.2013