Vor wenigen Tagen hatte der kleine Tim Geburtstag: acht Jahre alt ist er geworden. Tim könnte ein ganz normaler Junge sein, der mit Schulkameraden herumtobt und auf Bäume klettert. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. „Vor einem Jahr haben mir die Ärzte mitgeteilt, dass Tim einen bösartigen Hinterhirntumor hat“, sagte die Mutter Marion Steinberg im Gespräch mit der CDU-Bundestagsabgeordneten und Präsidentin des Förderkreises ZNS Langenfeld Michaela Noll, dem ersten Vorsitzenden des Förderkreises Wolfgang Schapper und Jürgen Öxmann. Kurz nach dieser niederschmetternden Diagnose wurde Tim der mandarinengroße Tumor operativ entfernt. „Nach der Operation war Tim wieder wie ein kleines Baby. Ihm fehlte der Gleichgewichtssinn, die Motorik und das Sprechen musste er auch neu erlernen“, so Steinberg. Die medizinische Rehabilitation, die im Anschluss ein halbes Jahr dauerte, hat ihm gut getan, berichtete die Mutter weiter: „Seitdem kann er wieder spielen und sich langsam artikulieren“. Mittlerweile hat Tim Dutzende Bestrahlungstherapien hinter sich und muss auch weiterhin medizinisch behandelt werden.

„Tim ist ein Kämpfer“

Während sich die Erwachsenen im Wohnzimmer von Marion Steinberg unterhielten, spielte Tim mit seiner Raumstation und steuerte gekonnt sein kleines funkgestörtes Marslandemobil über den Teppich. Dabei lachte er fröhlich und schaute stolz in die Runde. „Tim ist ein Kämpfer“, so die Mutter: „Bis er aber alleine laufen kann, ist es noch ein langer Weg“. Dabei helfen kann eine tiergestützte Therapie. Im November dieses Jahr haben Mutter und Sohn die Möglichkeit, an einer Delfin-Therapie in Curacao teilzunehmen. Weil die Therapie allerdings 10.000 Euro kostet, übernimmt die Krankenasse nicht die Kosten. „Hier wollen wir ansetzen und Tim unterstützen“, so Wolfgang Schapper. „Uns ist es ein großes Anliegen, dass Tim gemeinsam mit seiner Mutter an der Delfin-Therapie teilnehmen kann“, erklärte Michaela Noll und überreichte eine 2.500 Euro Spende an Marion Steinberg. „Mit der Unterstützung möchte wir der Familie ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern. Wir wünschen Tim gute Besserung und hoffen, dass es ihm bald wieder besser geht“, sagte Noll.